Scarrupata di Barano
Barano d'Ischia (NA)
Verborgenes JuwelFreie Strände
Die Geschichte
Der Name sagt alles: scarrupata, also abgerutscht. Eine Wand aus farbigem Ton, ins Meer gestürzt, und unten ein Strand aus groben Kieseln, den seine Unzugänglichkeit vor dem Beton gerettet hat. Für die Ischitaner ein Ort der Seele.
Zugang
FREI, keine Einrichtungen. Langer, steiler Abstieg zu Fuß
Die Geschichte
Die Scarrupata ist ein hoher und wilder Küstenabschnitt an der Südseite von Ischia, zwischen Ischia Ponte und den Maronti, in der Gemeinde Barano. «Scarrupata» bedeutet auf Neapolitanisch abgerutscht: und hier ist das Wort ein Vorzug, denn es erzählt von Wänden aus Vulkangestein, die zum Meer hin aufgerissen und eingestürzt sind, unversehrt und authentisch geblieben.
Sehenswertes
Ein wahres Handbuch der Vulkanologie unter freiem Himmel: Schichten aus weißem Tuff, gelbem Tuff, dunklen Ignimbriten, die wie verbrannt wirken, und der grüne Tuff des Epomeo, vermischt mit Lapilli und Bimsstein, über einem smaragdgrünen Meer. Am Fuß der Wände ein kleiner Strand aus großen Kieseln; ringsum eines der eindrucksvollsten Panoramen der Insel.
Anfahrt
- Tragflügelboot
- Fähre
Zeiten und Preise
Freier Eintritt.
Tipps
Die Scarrupata erreicht man leichter vom Meer: Man kann ein Boot mieten, mit oder ohne Skipper, oder den Taxiboot-Dienst vom Strand der Maronti nutzen, der sie zu den Zielen zählt. Von Land ist der Zugang steil und mühsam: Wägen Sie Bedingungen und Jahreszeit gut ab und fahren Sie bei ruhigem Meer hin.
Häufige Fragen
Was ist die Scarrupata di Barano?
Ein hoher und wilder Küstenabschnitt an der Südseite von Ischia, zwischen Ischia Ponte und den Maronti, mit farbigen, zum Meer abgerutschten Vulkangesteinswänden und einem kleinen Kiesstrand.
Warum heißt sie Scarrupata?
«Scarrupata» bedeutet auf Neapolitanisch abgerutscht: Der Name beschreibt die zum Meer eingestürzten Wände aus Tuff und Vulkangestein, wild und authentisch geblieben.
Wie erreicht man die Scarrupata?
Leichter vom Meer, mit einem Mietboot oder dem Taxiboot von den Maronti; von Land ist der Zugang steil und mühsam, bei ruhigem Meer anzugehen.
Weitere Juwelen in Barano d'Ischia
Freie SträndeSpiaggia dei Maronti
Barano d'Ischia (NA)
Der längste Strand der Insel, golden unter Wänden aus tufo (vulkanischem Tuffstein), wo an manchen Stellen der Sand dampft und das Meerwasser sich von selbst erwärmt.
- Im Wasser & Tauchen
Fonte delle Ninfe Nitrodi
Barano d'Ischia (NA)
Ein Garten aus Quellen, in dem Wasser fließt, das einst Apollo und den Nymphen teuer war, zwischen Olivenbäumen und Freiluftbecken, fern vom Rauschen des Meeres darunter.
- Im Wasser & Tauchen
Terme di Cavascura
Barano d'Ischia (NA)
In einer in den Fels gegrabenen Schlucht Becken und Grotten, seit der Antike genutzt: Man steigt durch einen Canyon hinab, um in kochend heiße Wasser einzutauchen, die aus dem Berg sprudeln.
- ◆ Natur
Grotta del Mago
Barano d'Ischia (NA)
Die Fischer, die sich hier bei Stürmen bargen, schworen, einen Greis mit silbernem Bart auf den Felsen sitzen zu sehen, umringt von drei tanzenden Frauen. Auch Grotta del Tempio del Sole genannt, wurde sie sogar von den Nazis gesucht, überzeugt, sie berge ein Tor zur Unterwelt.
- ◆ Wandern
Piano Liguori
Barano d'Ischia (NA)
Der sanfteste und schönste Weg der Insel: Man geht zwischen Rebzeilen und in den Tufo (vulkanischen Tuff) gegrabenen Kellern, das Meer 300 Meter tiefer und Capri am Horizont. Noch leben hier ein paar Familien, und man kommt nur zu Fuß hin.
- ◆ Ausblicke & Panoramen
Belvedere di Monte Cotto
Barano d'Ischia (NA)
Die Terrasse, von der aus sich die Maronti ganz auftun, vom Castello bis zu den Spitzen von Sant'Angelo. Sonnenuntergang ohne Gedränge und ohne Eintritt.
Weitere Juwelen: Freie Strände
Freie SträndeBaia di Ieranto
Nerano
Die vom FAI geschützte Bucht mit Blick auf die Faraglioni von Capri, nur zu Fuß durch Olivenhaine und Macchia erreichbar, mit dem klaren Wasser eines alten Steinbruchs.
◆ Freie SträndeFiordo
Massa Lubrense
Ein Spalt im Fels, in den das Meer schmal und grün eindringt, fast immer im Schatten hoher Wände: Hierher kommt man nicht wegen der Sonne, sondern wegen der Stille.
- ◆ Freie Strände
Lido delle Monache / spiaggia libera di Posillipo e Riva Fiorita
Posillipo
Winzige Buchten zwischen den Felsen, einst das Bad der Nonnen eines Klosters über dem Meer: fast geheime freie Strände, meist nur vom Wasser aus erreichbar.
- ◆ Freie Strände
Baia di Trentaremi
Posillipo
Eine Bucht, eingeschlossen von hohen Klippen aus gelbem tufo (vulkanischem Tuff), mit von Römern gegrabenen Höhlen: keine Straße führt hin, nur das Meer und die Kajaks gelangen zwischen die Felsen.
- ◆ Freie Strände
Capo Miseno e porticciolo di Acquamorta
Bacoli/Monte di Procida
Das Kap, das den Golf abschließt, und zu seinen Füßen der kleine Hafen von Acquamorta mit an Land gezogenen Booten und flachem, klarem Wasser.
- ◆ Freie Strände
Cala di Mitigliano e grotta
Massa Lubrense
Ein Pfad durch Olivenbäume führt hinunter zu den Felsen, Capri scheint zum Greifen nah, und die Grotte öffnet sich im Wasser wie ein Saal aus Schatten und Salz.