Palazzo Mannajuolo (scala ellittica)
via Filangieri
Verborgenes JuwelAusblicke & Panoramen

Die Geschichte
Die elliptische Treppe steigt in einer perfekten Spirale aus Stufen und Liberty-Geländern auf: von oben hinabgeblickt, stürzt das Auge in einen Strudel aus Stein.
Zugang
Innenhof FREI (diskret bleiben)
Die Geschichte
Der Palazzo Mannajuolo ist eines der Manifeste des neapolitanischen Jugendstils (Liberty), zwischen 1909 und 1911 im Herzen von Chiaia erbaut, in der Via Filangieri. Den Namen trägt er vom Ingenieur und Eigentümer Giuseppe Mannajuolo; der Entwurf stammt vom Architekten Giulio Ulisse Arata. Berühmt ist er vor allem für seine Innentreppe.
Sehenswertes
Die außergewöhnliche elliptische Marmortreppe, die sich mit dem schmiedeeisernen Geländer emporschraubt: eine der meistfotografierten Treppen Italiens, ein Spiel aus Fülle und Leere, das reine Jugendstil-Eleganz ist. Der Palast war auch Drehort des Films Napoli velata von Ferzan Özpetek.
Zeiten und Preise
Freier Eintritt.
Tipps
Es ist ein Wohnpalast: Die berühmte elliptische Treppe befindet sich im Hausflur und ist mit Diskretion zu betrachten, unter Wahrung der Ruhe der Bewohner und der Geschäfte im Erdgeschoss. Sie sind in der Via Filangieri, der Einkaufsstraße von Chiaia.
Häufige Fragen
Was ist der Palazzo Mannajuolo?
Ein Jugendstilpalast in Chiaia (1909–1911), entworfen von Giulio Ulisse Arata, berühmt für seine elliptische Marmortreppe.
Kann man die Treppe des Palazzo Mannajuolo besichtigen?
Die Treppe ist im Hausflur eines bewohnten Palastes: Man kann sie mit Diskretion bewundern, unter Wahrung der Ruhe der Bewohner und der Geschäfte des Palastes.
Wo liegt der Palazzo Mannajuolo?
In der Via Filangieri, im Viertel Chiaia von Neapel.
Weitere Juwelen: Ausblicke & Panoramen
Ausblicke & PanoramenBelvedere di San Martino
Vomero
Vom Vorplatz der Certosa stürzt der Blick senkrecht auf Neapel: die Dächer der Altstadt, der Golf, der Vesuv und ganz hinten die Inseln — alles in einem einzigen Bildausschnitt.
Ausblicke & PanoramenFontana del Gigante
via Partenope
Ein Brunnen des 17. Jahrhunderts von Pietro Bernini und Naccherino, mehrfach versetzt, ehe er an der Uferstraße zur Ruhe kam: Marmor und Tritonen mit Blick aufs Meer, im Schatten des Castel dell'Ovo.
Ausblicke & PanoramenGran Caffè Gambrinus
P.za Trieste e Trento
Spiegel, Stuck und Samt der Belle Époque: an der Theke bestellt man einen Espresso und lässt nach altem neapolitanischem Brauch einen zweiten bezahlt für den, der noch kommt.
◆ Ausblicke & Panoramen
Rampe di Pizzofalcone
Monte di Dio
Die Rampen fallen in Kehren vom Monte di Dio ab, zwischen alten Mauern und plötzlichen Blicken aufs Meer: eine langsame Abkürzung, die sich allein wegen der Aussicht lohnt.
Ausblicke & PanoramenParco Virgiliano
Posillipo
Am äußersten Ende von Posillipo blicken die Terrassen auf das Inselchen Nisida und das offene Meer: von hier umfasst der Blick den Golf und die Campi Flegrei.
- Ausblicke & Panoramen
Lungomare
via Partenope
Uferpromenade ab der via Partenope: gegenüber der Vesuv, das Castel dell'Ovo auf dem Wasser und ein ganzer Abend von Neapolitanern, die langsam zwischen einem Eis und dem Horizont spazieren.