Casa del Portuale
Napoli (NA)
BekanntAusblicke & Panoramen
Die Geschichte
Am Hafen von Neapel erhebt sich die Casa del Portuale von Aldo Loris Rossi wie ein Raumschiff aus Beton, brutalistische Architektur mit zylindrischen Pfeilern, inspiriert von den Silos am Kai.
Die Geschichte
Die Casa del Portuale ist eine Ikone der brutalistischen Architektur Neapels, im Osthafen der Stadt. Entworfen hat sie Aldo Loris Rossi für die Hafenarbeitergewerkschaft; erbaut wurde sie zwischen 1968 und 1980, mit organischen und mächtigen Formen: einem langgestreckten Sockel, einem zehnstöckigen Turm und zwölf senkrechten Pfeilern, von den Hafensilos inspiriert.
Sehenswertes
Eine Skulptur aus Beton mit Blick auf den Hafen, ganz aus kühnen Volumen, schwebenden Flächen und Details, die das Meer heraufbeschwören: ein Manifest zeitgenössischer Architektur, bei Liebhabern hoch geschätzt, das auch als Kulisse für TV-Serien und Musikvideos diente.
Zeiten und Preise
Freier Eintritt.
Tipps
Das Gebäude ist teils verlassen und teils noch für Hafenbüros in Nutzung, im Hafengebiet: Man bewundert es vor allem von außen, es ist kein Museumsziel. Es interessiert vor allem Liebhaber der Architektur des 20. Jahrhunderts; prüfen Sie stets die Zugänglichkeit des Hafenbereichs.
Häufige Fragen
Was ist die Casa del Portuale?
Ein brutalistisches Gebäude im Hafen von Neapel, entworfen von Aldo Loris Rossi und zwischen 1968 und 1980 für die Hafenarbeiter erbaut: eine Ikone der zeitgenössischen Architektur der Stadt.
Kann man die Casa del Portuale besichtigen?
Sie ist teils verlassen und teils als Hafenbüro genutzt, im Hafengebiet: Man bewundert sie vor allem von außen, sie ist kein Museumsziel.
Wer hat die Casa del Portuale entworfen?
Der Architekt Aldo Loris Rossi, der sie mit brutalistischen und organischen, von den Hafensilos inspirierten Formen konzipierte.
Weitere Juwelen in Napoli
Sakrale KunstCappella Sansevero (Cristo Velato)
Napoli (NA)
Unter einem Marmorschleier, der noch zu atmen scheint, ruht Sanmartinos Cristo Velato im Halbdunkel der Kapelle, und das Weiß des Steins täuscht jeden Blick.
Sakrale KunstDuomo di Napoli
Napoli
Dreimal im Jahr hält die Stadt den Atem an, während das Blut von San Gennaro darauf wartet, sich zu verflüssigen, zwischen gotischen Schiffen und dem Gold seiner Kapelle.
Sakrale KunstCappella del Tesoro di San Gennaro
Napoli
Hinter einem Bronzegitter lagern Silber, Edelsteine und die steinbesetzte Mitra des Heiligen: ein Schatz, den Neapels Frömmigkeit über Jahrhunderte angehäuft hat.
Sakrale KunstChiesa del Gesù Nuovo
Napoli
Die Fassade aus pyramidenförmigen Piperno-Bossen verbirgt in den Stein geritzte Zeichen, während drinnen der Barock in Marmor explodiert – und in der Erinnerung an den Arzt Giuseppe Moscati.
Sakrale KunstChiostro di Santa Chiara
Napoli
Ein Garten aus Pfeilern in gelber und blauer Majolika, wo Zitronenpergolen und auf die Kacheln gemalte Szenen des 18. Jahrhunderts den Lärm der Stadt fernhalten.
◆ Sakrale KunstChiesa di Santa Luciella ai Librai (teschio con le orecchie)
Napoli
In der Krypta einer im Gassengewirr der Librai wiederentdeckten kleinen Kirche ruht der Schädel mit den Ohren, von dem die Gläubigen glaubten, er höre ihre Gebete.
Weitere Juwelen: Ausblicke & Panoramen
Ausblicke & PanoramenBelvedere di San Martino
Vomero
Vom Vorplatz der Certosa stürzt der Blick senkrecht auf Neapel: die Dächer der Altstadt, der Golf, der Vesuv und ganz hinten die Inseln — alles in einem einzigen Bildausschnitt.
Ausblicke & PanoramenFontana del Gigante
via Partenope
Ein Brunnen des 17. Jahrhunderts von Pietro Bernini und Naccherino, mehrfach versetzt, ehe er an der Uferstraße zur Ruhe kam: Marmor und Tritonen mit Blick aufs Meer, im Schatten des Castel dell'Ovo.
Ausblicke & PanoramenGran Caffè Gambrinus
P.za Trieste e Trento
Spiegel, Stuck und Samt der Belle Époque: an der Theke bestellt man einen Espresso und lässt nach altem neapolitanischem Brauch einen zweiten bezahlt für den, der noch kommt.
◆ Ausblicke & PanoramenPalazzo Mannajuolo (scala ellittica)
via Filangieri
Die elliptische Treppe steigt in einer perfekten Spirale aus Stufen und Liberty-Geländern auf: von oben hinabgeblickt, stürzt das Auge in einen Strudel aus Stein.
◆ Ausblicke & Panoramen
Rampe di Pizzofalcone
Monte di Dio
Die Rampen fallen in Kehren vom Monte di Dio ab, zwischen alten Mauern und plötzlichen Blicken aufs Meer: eine langsame Abkürzung, die sich allein wegen der Aussicht lohnt.
- Ausblicke & Panoramen
Lungomare
via Partenope
Uferpromenade ab der via Partenope: gegenüber der Vesuv, das Castel dell'Ovo auf dem Wasser und ein ganzer Abend von Neapolitanern, die langsam zwischen einem Eis und dem Horizont spazieren.