Sentiero dei Pizzi Bianchi
Serrara Fontana (NA)
Verborgenes JuwelWandern
Die Geschichte
Eine Schlucht aus weißen Zinnen aus Tufo (vulkanischem Tuff), die aussehen wie geschmolzene Kerzen, vom Wasser in Jahrtausenden geformt. Der Pfad führt zwischen ihnen hinab und endet, fast wie zum Scherz, vor dem Meer der Maronti.
Zugang
FREI. Von Noia (Serrara Fontana) zu den Maronti, ~2h30 bergab. Schwierigkeit E/EE
Die Geschichte
Der Sentiero dei Pizzi Bianchi führt zu einem kleinen, im Herzen von Ischia verborgenen Canyon, oberhalb des Strandes der Maronti, in der Gemeinde Serrara Fontana. Hier hat das Wasser in den weißen Tuff eine Reihe scharfer Zinnen gemeißelt, bis zu mehrere Meter hoch, oft von einem dunkleren Stein gekrönt, der sie vor der Erosion schützte: eine fast mondartige Landschaft inmitten der Vegetation.
Sehenswertes
Die «pizzi bianchi» (weißen Zinnen), die in der Schlucht aufragen, die in den Tuff gehauenen Grotten, einst von den Bauern als Keller genutzt, und die Eichenwälder ringsum. Es ist einer der überraschendsten und am wenigsten bekannten Orte der Insel, wo die Geologie zur Skulptur wird, in einer Stille fern der überfüllten Strände.
Anfahrt
- Tragflügelboot
- Fähre
Zeiten und Preise
Freier Eintritt.
Tipps
Der Weg startet vom Ortsteil Noia, in Serrara Fontana, und fällt gleich steil auf rutschigem Grund ab: Man braucht Wanderschuhe und Trittsicherheit, und er ist für Menschen mit Höhenangst wegen der steil abfallenden Abschnitte nicht zu empfehlen. Die Verlängerung Richtung Maronti kann anstrengend oder von der Vegetation versperrt sein: Informieren Sie sich vorher und gehen Sie nicht allein.
Häufige Fragen
Was sind die Pizzi Bianchi von Ischia?
Ein verborgener Canyon oberhalb der Maronti, in Serrara Fontana, mit vom Wasser gemeißelten Zinnen aus weißem Tuff, bis zu mehrere Meter hoch: eine fast mondartige Landschaft.
Wo beginnt der Weg?
Vom Ortsteil Noia, in Serrara Fontana; der Weg fällt gleich steil und rutschig ab, für Menschen mit Höhenangst wegen der steil abfallenden Abschnitte nicht zu empfehlen.
Braucht man Ausrüstung?
Ja: Wanderschuhe und Trittsicherheit. Die Verlängerung Richtung Maronti kann anstrengend oder von der Vegetation versperrt sein, informieren Sie sich besser vorher und gehen Sie nicht allein.
Weitere Juwelen in Serrara Fontana
DörferBorgo di Sant'Angelo
Serrara Fontana
Autofreies Fischerdorf, dessen terrassierte Häuser bis zu einer Sandnehrung hinabsteigen, die mit dem Inselchen verbunden ist: Piazzetta, Boote und die Fumarolen des nahen Strandes dei Maronti.
Sakrale Kunst
Eremo di San Nicola all'Epomeo
Serrara Fontana (NA)
Eine ganz in den tufo gehauene Einsiedelei knapp unter dem Gipfel des Epomeo. Hierher zog sich im 18. Jahrhundert Giuseppe d'Argouth zurück, Kommandant des Castello Aragonese, der nach einem Leben unter Waffen Mönch wurde und hier starb, in einer Zelle aus Fels.
- Natur
Spiaggia delle Fumarole
Serrara Fontana (NA)
Bei Sant'Angelo brennt der Sand durch den aus dem Untergrund aufsteigenden Dampf: Hier gart man Eier unter dem Sand und das Baden wird zum thermalen Ritual.
- ◆ Wandern
Bosco della Falanga
Serrara Fontana (NA)
Ein Kastanienwald voller Häuser, die in die Felsblöcke gehauen sind: die Bauern lebten im Stein, und in einer in den Boden gegrabenen Grube bewahrten sie den Schnee des Epomeo auf, um ihn im Sommer als Eis zu verkaufen. Der Wald ist noch da, die Häuser auch, leer.
- ◆ Natur
Pietra dell'Acqua
Serrara Fontana (NA)
Ein riesiger Block aus grünem tufo (vulkanischer Tuffstein) mit einem oben eingemeißelten Becken, das Regenwasser sammelt. Niemand weiß mit Sicherheit, wer ihn behauen hat oder warum: die einen sprechen von einem Altar, die anderen von einer Tränke, wieder andere schweigen ganz.
Weitere Juwelen: Wandern
WandernScala Fenicia
Marina Grande→Anacapri
Die alte Steintreppe, die jahrhundertelang die einzige Verbindung zwischen Marina Grande und Anacapri war, Stufe um Stufe die Bergwand hinauf.
WandernValle delle Ferriere
Amalfi (SA)
Oberhalb von Amalfi steigt der Pfad ein feuchtes Tal voller Wasserfälle und urzeitlicher Farne hinauf, zwischen den von der Vegetation verschluckten Ruinen der alten Eisenhütten.
- Wandern
Sentiero degli Dei
Agerola→Nocelle
Der Weg, der auf halber Höhe zwischen Agerola und Nocelle verläuft, über der Küste schwebend: Terrassen, Trockenmauern und das Meer, das sich bis zu den Faraglioni von Capri öffnet.
- Wandern
Ponte Tibetano di Laviano
Laviano (SA)
Neunzig Meter über dem Vallone delle Conche schwebend: Auf der tibetischen Brücke von Laviano geht man durch die Leere zwischen den Wäldern, den Blick bis ins Sele-Tal schweifend.
- Wandern
Zipline 'Volo dell'Angelo' di Trentinara
Trentinara (SA)
Tausendsechshundert Meter gespanntes Seil über den Schluchten des Cilento: Am Volo dell'Angelo von Trentinara gleitet man mit Windgeschwindigkeit dem Golf von Salerno entgegen.
- Wandern
Zipline del Fiordo di Furore
Furore (SA)
Siebenhundert Meter Seil überqueren den Fjord von Furore bis nach Conca dei Marini: ein Flug von wenigen Augenblicken, schwebend zwischen den Felswänden und dem Blau der Küste.