Li Galli
Positano
BekanntAusblicke & Panoramen

Die Geschichte
Drei Inselchen vor der Küste, wo Homer die Sirenen ansiedelte und wo später Léonide Massine und Rudolf Nurejew ihr Refugium am Meer suchten.
Zugang
PRIVAT, nur über das Meer
Die Geschichte
Li Galli — der Sirenen-Archipel, oder Le Sirenuse — sind drei Eilande vor Positano: Die Antike identifizierte sie mit der Insel der homerischen Sirenen, jener, von denen sich Odysseus an den Mast binden ließ, um ihrem Gesang zu widerstehen. Die größte Insel, Gallo Lungo, ist seit römischer Zeit bewohnt und gehörte im 20. Jahrhundert großen Namen des Tanzes, von Léonide Massine bis Rudolf Nurejew.
Sehenswertes
Das Profil der drei Inseln — Gallo Lungo, La Rotonda und Dei Briganti — am Horizont des Golfs ist eine der Sinnbild-Ansichten der Küste, die man vom Sentiero degli Dei und von Positano bewundert. Aus der Nähe fährt man sie nur über das Meer entlang.
Zeiten und Preise
Freier Eintritt.
Tipps
Li Galli sind Privatbesitz: Man geht nicht an Land und besichtigt sie nicht zu Fuß. Man bewundert sie vom Meer, indem man sie mit dem Boot umfährt, oder von oben vom Sentiero degli Dei. Die Gewässer ringsum sind herrlich für ein Bad, unter Beachtung der Bootsregeln.
Häufige Fragen
Kann man Li Galli besichtigen?
Nein: Es sind Privatinseln, das Anlanden ist nicht erlaubt; man bewundert sie vom Meer, indem man sie mit dem Boot umfährt, oder von oben vom Sentiero degli Dei.
Warum heißen Li Galli 'Sireneninseln'?
Weil die antike Überlieferung sie mit der Insel der homerischen Sirenen identifizierte, jener, deren Gesang Odysseus entkam.
Wem gehörten Li Galli?
Im 20. Jahrhundert gehörte die größte Insel, Gallo Lungo, berühmten Männern des Tanzes, darunter Léonide Massine und Rudolf Nurejew.
Weitere Juwelen in Positano
Sakrale KunstChiesa di Santa Maria Assunta
Positano (SA)
Im Herzen von Positano ragt die Kuppel aus gelben und grünen Majoliken über die Dächer; drinnen wacht die byzantinische Ikone der schwarzen Madonna über das Dorf am Meer.
◆ NaturMontepertuso
Positano
Über Positano durchbohrt ein in den Fels gegrabenes Loch den Berg und rahmt den Himmel: die Legende schreibt es der Madonna zu, die dem Teufel trotzte.
- Sakrale Kunst
Madonna Nera
Positano
In der Kirche Santa Maria Assunta wacht eine byzantinische Ikone mit dunklem Antlitz über das Meer: der Legende nach gab sie Positano seinen Namen.
- Freie Strände
Spiaggia di Fornillo
Positano
Ein Pfad steil über dem Meer führt weg vom Spiaggia Grande zur Kieselbucht, die die Einwohner von Positano für sich behalten, im Schatten der torri saracene (sarazenische Wachtürme).
- Freie Strände
Torre Trasita
Positano
Der sarazenische Turm auf dem Felssporn zwischen den beiden Stränden, eine steinerne Schildwache und heute Privathaus, schließt jede Postkarte von Positano ab.
Weitere Juwelen: Ausblicke & Panoramen
Ausblicke & PanoramenBelvedere di San Martino
Vomero
Vom Vorplatz der Certosa stürzt der Blick senkrecht auf Neapel: die Dächer der Altstadt, der Golf, der Vesuv und ganz hinten die Inseln — alles in einem einzigen Bildausschnitt.
Ausblicke & PanoramenFontana del Gigante
via Partenope
Ein Brunnen des 17. Jahrhunderts von Pietro Bernini und Naccherino, mehrfach versetzt, ehe er an der Uferstraße zur Ruhe kam: Marmor und Tritonen mit Blick aufs Meer, im Schatten des Castel dell'Ovo.
Ausblicke & PanoramenGran Caffè Gambrinus
P.za Trieste e Trento
Spiegel, Stuck und Samt der Belle Époque: an der Theke bestellt man einen Espresso und lässt nach altem neapolitanischem Brauch einen zweiten bezahlt für den, der noch kommt.
◆ Ausblicke & PanoramenPalazzo Mannajuolo (scala ellittica)
via Filangieri
Die elliptische Treppe steigt in einer perfekten Spirale aus Stufen und Liberty-Geländern auf: von oben hinabgeblickt, stürzt das Auge in einen Strudel aus Stein.
◆ Ausblicke & Panoramen
Rampe di Pizzofalcone
Monte di Dio
Die Rampen fallen in Kehren vom Monte di Dio ab, zwischen alten Mauern und plötzlichen Blicken aufs Meer: eine langsame Abkürzung, die sich allein wegen der Aussicht lohnt.
- Ausblicke & Panoramen
Lungomare
via Partenope
Uferpromenade ab der via Partenope: gegenüber der Vesuv, das Castel dell'Ovo auf dem Wasser und ein ganzer Abend von Neapolitanern, die langsam zwischen einem Eis und dem Horizont spazieren.