Lago d'Averno
Pozzuoli (NA)
BekanntNatur

Die Geschichte
Im erloschenen Krater eines Vulkans die reglosen Wasser des Averno: für die Alten die Schwelle zur Unterwelt, die Aeneas überschritt, um ins Reich der Schatten hinabzusteigen.
Zugang
FREI
Die Geschichte
Der Lago d'Averno füllt einen Vulkankrater der Campi Flegrei, bei Pozzuoli. Für die Antike war er der Eingang zur Unterwelt: Vergil lässt in der Aeneis Aeneas hier ins Reich der Toten hinabsteigen, nachdem er die Sibylle befragt hat. Der Name selbst, aus dem Griechischen 'ohne Vögel', geht auf die Dämpfe zurück, die die Vögel vertrieben haben sollen.
Sehenswertes
Eine ruhige und eindrucksvolle Wasserfläche, von den Kraterwänden umschlossen, mit den Resten des sogenannten Apollotempels (in Wirklichkeit ein großer römischer Thermenbau) am Ufer. Ringsum Weinberge und Wege: ein Ort des Mythos und der Stille, nur wenige Schritte von Pozzuoli.
Zeiten und Preise
Freier Eintritt.
Tipps
Der See ist frei zugänglich und wird zu Fuß am Ufer umrundet. Sie sind in den Campi Flegrei, einem Gebiet aktiven Bradyseismus: Prüfen Sie mögliche Einschränkungen vor dem Besuch auf den offiziellen Kanälen. Gut zu verbinden mit der Grotta di Cocceio, mit Cumae und den anderen phlegräischen Stätten.
Häufige Fragen
Warum ist der Lago d'Averno mit der Unterwelt verbunden?
Weil die Antike hier den Eingang zum Reich der Toten verortete: Vergil lässt in der Aeneis Aeneas nach dem Spruch der Sibylle hier hinabsteigen.
Was sieht man am Lago d'Averno?
Den Vulkansee in seinem Krater, die Reste des sogenannten Apollotempels (ein römischer Thermenbau) und die Weinberge ringsum.
Woher kommt der Name Averno?
Aus dem Griechischen 'ohne Vögel', wegen der Dämpfe, die der Überlieferung nach die Vögel von seinen Gewässern vertrieben.
Weitere Juwelen in Pozzuoli
Geschichte & ArchäologieAnfiteatro Flavio
Pozzuoli
Das drittgrößte römische Amphitheater, in Pozzuoli: oben die Ränge, doch beeindruckend ist es unter der Erde, in den intakten Gängen, aus denen die Raubtiere emporstiegen.
Geschichte & ArchäologieTempio di Serapide (Macellum)
Pozzuoli
Kein Tempel, sondern der antike römische Markt: an den Marmorsäulen erzählen die Bohrlöcher von Meeresmuscheln, wie sehr der phlegräische Boden über die Jahrhunderte stieg und sank.
NaturSolfatara
Pozzuoli
Der Boden atmet: zischende Fumarolen, brodelnder Schlamm und ein Schwefelgeruch, der daran erinnert, wie lebendig die Erde unter den Campi Flegrei ist.
DörferRione Terra
Pozzuoli (NA)
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◆ VulkaneMonte Nuovo
Pozzuoli (NA)
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Weitere Juwelen: Natur
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via Foria
In napoleonischer Zeit gegründet, reiht der Botanische Garten an der via Foria Gewächshäuser, Palmen und seltene Pflanzen auf zwölf Hektar auf: ein grüner Atemzug, einen Schritt vom Verkehr entfernt.
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NaturVilla Comunale
Riviera di Chiaia
Der Garten zieht sich am Meer von Chiaia entlang: Alleen aus Steineichen, Bänke und alte Statuen, dahinter atmet der Golf hinter dem Eisengitter.
NaturAcquario Anton Dohrn
Riviera di Chiaia
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- ◆ Natur
Vigna di San Martino
collina S. Martino
Einer der größten Stadtweinberge Europas, seit dem 14. Jahrhundert von den Kartäusern bewirtschaftet: sieben Hektar Rebzeilen, Zitrusbäume und Oliven über dem Golf, einen Schritt vom Chaos der Stadt entfernt.
- ◆ Natur
Valle dell'Inferno
Ottaviano
Der wilde Kessel zwischen Monte Somma und Gran Cono, zwischen Stricklava und Ginster, der im Frühling die Landschaft gelb entzündet.