Villa Malaparte
Punta Massullo
BekanntGeschichte & Archäologie

Die Geschichte
Das rote Haus von Curzio Malaparte, an den Felsen von Punta Massullo geklebt, mit der trapezförmigen Treppe hinauf aufs Dach: eine Szene aus Godards Le Mépris, über dem Meer schwebend.
Zugang
PRIVAT, Foto vom Pizzolungo aus
Die Geschichte
Die Villa Malaparte, oder Casa Malaparte, steht einsam auf dem Kap Punta Massullo, steil über dem Meer im östlichen Teil von Capri. Errichten ließ sie der Schriftsteller Curzio Malaparte Ende der 1930er Jahre: ein langer roter Quader, ein berühmtes Beispiel rationalistischer Architektur, mit einer trapezförmigen Freitreppe, die wie eine umgekehrte Pyramide bis zur Dachterrasse ansteigt. Der Entwurf ist mit dem Architekten Adalberto Libera verbunden, doch das Haus trägt vor allem die Handschrift Malapartes selbst.
Sehenswertes
Das unverwechselbare Profil des in den Fels eingelassenen Gebäudes, mit der großen Freitreppe und dem Solarium auf dem Dach mit Blick aufs offene Meer — ein Bild, das das Kino zur Ikone machte, von Jean-Luc Godards «Die Verachtung» bis zu «Die Haut». Die Villa ist ein Privatwohnsitz und nicht für das Publikum geöffnet: Man bewundert sie von außen, vom Weg von Pizzolungo oder vom Meer.
Tipps
Das Haus ist Privatbesitz und wird innen nicht besichtigt: Rechnen Sie damit und genießen Sie es als Teil der Landschaft. Man sieht es von oben entlang des Panoramawegs von Pizzolungo, der den Naturbogen mit dem Gebiet der Faraglioni verbindet, oder vom Meer bei der Inselumrundung im Boot.
Häufige Fragen
Kann man die Villa Malaparte besichtigen?
Nein: Es ist ein Privatwohnsitz und nicht für das Publikum geöffnet. Man kann sie nur von außen bewundern, vom Weg von Pizzolungo oder vom Meer.
Wer hat die Villa Malaparte gebaut?
Der Schriftsteller Curzio Malaparte ließ sie Ende der 1930er Jahre errichten; der Entwurf ist mit dem Architekten Adalberto Libera verbunden, doch das Haus spiegelt vor allem Malapartes eigene Ideen wider.
Warum ist die Villa Malaparte berühmt?
Wegen ihrer rationalistischen Architektur mit der trapezförmigen Treppe auf dem Dach und wegen des Kinos: Sie erscheint in Godards «Die Verachtung» und in «Die Haut».
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Geschichte & Archäologie
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