Villa Arbusto (Coppa di Nestore)
Lacco Ameno
Verborgenes JuwelGeschichte & Archäologie
Die Geschichte
In der Museumsvilla von Lacco Ameno wird die Coppa di Nestore bewahrt, eine Keramik des 8. Jh. v. Chr., eingeritzt mit einem der ältesten je gefundenen griechischen Verse.
Zugang
€
Die Geschichte
Die Villa Arbusto, in Lacco Ameno, ist ein Wohnsitz des 18. Jahrhunderts (1785 erbaut, dann 1952 von Angelo Rizzoli erworben), der seit 1999 das Archäologische Museum von Pithecusae beherbergt. Es erzählt die älteste griechische Kolonie des Westens, Pithekoussai, schon im 8. Jahrhundert v. Chr. auf Ischia gegründet.
Sehenswertes
Der Schatz des Museums ist der Nestorbecher (Coppa di Nestore): ein Gefäß des 8. Jahrhunderts v. Chr. mit drei eingeritzten Versen in euböischem Alphabet — unter den ältesten bekannten griechischen Inschriften und ein literarisches Spiel um den Becher des Helden Nestor in der Ilias. Ringsum die Funde der Nekropole von San Montano und der Park der Villa.
Anfahrt
- Tragflügelboot
- Fähre
Tipps
Das Museum hat eigenen Eintritt und eigene Zeiten: Prüfen Sie es auf den offiziellen Kanälen. Sie sind in Lacco Ameno, nur wenige Schritte vom Fungo und vom Meer. Eine kurze, aber wertvolle Station, um zu begreifen, wie alt die griechische Geschichte von Ischia ist.
Häufige Fragen
Was ist der Nestorbecher?
Ein griechisches Gefäß des 8. Jahrhunderts v. Chr., auf Ischia gefunden, mit einer Inschrift in euböischem Alphabet, unter den ältesten bekannten: Er wird im Museum von Pithecusae, in der Villa Arbusto, bewahrt.
Was ist das Museum von Pithecusae?
Das archäologische Museum von Lacco Ameno, in der Villa Arbusto, gewidmet Pithekoussai, der ältesten griechischen Kolonie des Westens, im 8. Jahrhundert v. Chr. auf Ischia gegründet.
Wo liegt die Villa Arbusto?
In Lacco Ameno, auf der Insel Ischia, nahe dem Fungo.
Weitere Juwelen in Lacco Ameno
Ausblicke & PanoramenFungo di Lacco Ameno
Lacco Ameno
Ein Tufo-Fels, von Wind und Meer geformt, bis er einem Pilz gleicht: Er ragt wenige Schritte vom Ufer auf und ist zum Wahrzeichen von Lacco Ameno geworden.
◆ Geschichte & ArchäologieScavi e Museo di Santa Restituta
Lacco Ameno (NA)
Unter der Basilika steigt man in einen geschichteten Untergrund hinab: griechische Brennöfen, eine frühchristliche Nekropole, Gräber und Öllampen. Oben ist die Märtyrerheilige, die vom Meer auf einem Boot ohne Ruder kam; unten liegen die echten Toten, eine Schicht nach der anderen.
- Im Wasser & Tauchen
Parco Termale Negombo
Lacco Ameno (NA)
Ein botanischer Garten, der bis zur Bucht von San Montano hinabreicht, mit Thermalbecken, versteckt zwischen seltenen Pflanzen, Kunstwerken und dem Blau des Meeres.
- Freie Strände
Baia di San Montano
Lacco Ameno (NA)
Eine vor den Winden geschützte Mondsichel mit flachem, klarem Wasser, das ins Türkis übergeht: die sanfteste Bucht Ischias, geborgen zwischen zwei grünen Landzungen.
- ◆ Geschichte & Archäologie
Monte Vico — acropoli di Pithekoussai
Lacco Ameno (NA)
Auf diesem Vorgebirge gründeten die Griechen von Euböa im 8. Jahrhundert v. Chr. die erste feste Siedlung des Westens. Von hier ging das Alphabet aus, das zu dem Roms werden sollte, und mit ihm alles Übrige.
Weitere Juwelen: Geschichte & Archäologie
Geschichte & Archäologie
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Ein Flussgott, seit Jahrhunderten auf einem stillen Platz hingestreckt, den die Neapolitaner Corpo di Napoli nennen: er neigt sein bärtiges Haupt zwischen Putten und einer Sphinx.
◆ Geschichte & ArchäologieCappella Pontano
Decumani
Ein kleiner Renaissancetempel am Decumanus, den der Humanist Pontano für seine verlorene Frau errichten ließ, innen noch immer von lateinischen Inschriften bedeckt, die sein Schmerz diktierte.
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Decumani
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Ein Bogen aus dem 17. Jahrhundert, in die Mauern gebrochen, führt zur Straße der Buchhändler, wo sich die Stände gebrauchter Bände zwischen vergilbten Seiten und dem Schatten der Altstadt türmen.
◆ Geschichte & ArchäologiePorta Capuana
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Zwischen zwei zylindrischen Türmen öffnet sich ein Bogen aus weißem Marmor wie ein Triumph der Renaissance, altes Stadttor zur Straße nach Capua hin.
◆ Geschichte & ArchäologieReal Albergo dei Poveri
P.za Carlo III
Ein Koloss des 18. Jahrhunderts, von Karl von Bourbon für die Armen des Königreichs errichtet: eine über dreihundert Meter lange Fassade, eines der größten historischen Gebäude Europas.