Valle dei Mulini di Gragnano
Gragnano (NA)
BekanntNatur
Die Geschichte
Wo das Wasser einst die Mühlen drehte, hütet das Tal von Gragnano efeubedeckte Ruinen und Wasserfälle; nicht weit entfernt trocknete die Brise der Schlucht die Pasta der Stadt.
Zugang
Freier Spaziergang; FAI-/Pastafabrik-Führungen
Die Geschichte
Das Valle dei Mulini (Tal der Mühlen) von Gragnano, in den Monti Lattari, ist eine Schlucht, in der etwa sechs Jahrhunderte lang Dutzende von Wassermühlen arbeiteten, vom Bach Vernotico angetrieben. Sie waren der Motor der lokalen Wirtschaft und stehen am Ursprung von Gragnanos Ruhm als Heimat der Pasta: Ab 1859 wich das Mahlen den Pastafabriken.
Sehenswertes
Die eindrucksvollen Ruinen der Mühlen, mit den hohen Wassertürmen und den Rädern, eingebettet in das feuchte Grün des Tals: ein seltenes Beispiel von Industriearchäologie in der Natur, in den letzten Jahren auch mit abendlicher Beleuchtung aufgewertet. Darüber das Gragnano der Pasta.
Zeiten und Preise
Freier Eintritt.
Tipps
Das Tal durchquert man zu Fuß über den Weg zwischen den verlassenen Mühlen: bequeme Schuhe und Vorsicht auf den feuchten und unebenen Abschnitten. Es ist ein eindrucksvoller und ungewöhnlicher Spaziergang; informieren Sie sich über Weg und Zugänge vor Ort oder auf den Kanälen der Gemeinde. Gut zu verbinden mit einer Kostprobe der Pasta von Gragnano.
Häufige Fragen
Was ist das Valle dei Mulini von Gragnano?
Eine Schlucht der Monti Lattari, in der sechs Jahrhunderte lang Dutzende Wassermühlen arbeiteten, am Ursprung der Pasta-Tradition von Gragnano; heute bleiben ihre Ruinen, ein Beispiel von Industriearchäologie.
Was sieht man im Valle dei Mulini?
Die Ruinen der Mühlen mit den Wassertürmen und den Rädern, eingebettet in das Grün des vom Bach Vernotico durchzogenen Tals.
Wie besichtigt man das Valle dei Mulini von Gragnano?
Zu Fuß über den Weg zwischen den Mühlen: Man braucht bequeme Schuhe und Vorsicht auf den feuchten Abschnitten; es lohnt sich, sich vor Ort über Weg und Zugänge zu informieren.
Weitere Juwelen: Natur
◆ NaturOrto Botanico
via Foria
In napoleonischer Zeit gegründet, reiht der Botanische Garten an der via Foria Gewächshäuser, Palmen und seltene Pflanzen auf zwölf Hektar auf: ein grüner Atemzug, einen Schritt vom Verkehr entfernt.
◆ NaturPedamentina di San Martino
Vomero→centro
Eine Treppe aus dem 14. Jahrhundert, die vom Hügel von San Martino zur Stadt hinabführt: Hunderte Stufen zwischen Gemüsegärten, Gärten und Ausblicken auf den Golf — einer der schönsten Stadtwege Neapels.
NaturVilla Comunale
Riviera di Chiaia
Der Garten zieht sich am Meer von Chiaia entlang: Alleen aus Steineichen, Bänke und alte Statuen, dahinter atmet der Golf hinter dem Eisengitter.
NaturAcquario Anton Dohrn
Riviera di Chiaia
Das älteste Aquarium Europas, 1874 in der Villa Comunale eröffnet: historische Becken, hinter deren Glas allein die Fauna des Golfs von Neapel lebt.
NaturSolfatara
Pozzuoli
Der Boden atmet: zischende Fumarolen, brodelnder Schlamm und ein Schwefelgeruch, der daran erinnert, wie lebendig die Erde unter den Campi Flegrei ist.
- ◆ Natur
Vigna di San Martino
collina S. Martino
Einer der größten Stadtweinberge Europas, seit dem 14. Jahrhundert von den Kartäusern bewirtschaftet: sieben Hektar Rebzeilen, Zitrusbäume und Oliven über dem Golf, einen Schritt vom Chaos der Stadt entfernt.