Ipogei dei Cristallini

Sanità

BekanntGeschichte & Archäologie

Ipogei dei Cristallini, Sanità
MentNFG · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

Die Geschichte

Zwölf Meter unter dem Rione Sanità liegen griechische Gräber des 4. Jh. v. Chr. mit unversehrten Fresken, ägyptischem Blau und Trompe-l'œil: das hellenistische Neapolis, wiedergefunden im Garten eines Barons.

Zugang

€, Reservierung erforderlich

Die Geschichte

Die Ipogei dei Cristallini sind Hypogäengräber aus hellenistischer Zeit (Ende 4.–3. Jahrhundert v. Chr.), in den Tuff gehauen, als die Sanità, außerhalb der Mauern der griechischen Neapolis, ein Bestattungsgebiet war. Über die Jahrhunderte unter Metern von Geröll begraben, wurden sie 1889 von Baron Giovanni di Donato bei Grabungen im Garten seines Palastes wiederentdeckt. Seit wenigen Jahren sind sie für das Publikum geöffnet.

Sehenswertes

Griechische Grabkammern, in den Fels gehauen, mit gemalten und reliefierten Verzierungen von außergewöhnlicher Erhaltung: Gesimse, Girlanden, klinai — die Totenbetten — geschnitzt. Sie zählen zu den bedeutendsten Zeugnissen des griechischen Neapel, ein direkter Sprung in die hellenistische Welt unter der modernen Stadt.

Tipps

Sie sind in Privatbesitz und werden auf Reservierung besichtigt, mit kontingentiertem Einlass: Buchen Sie im Voraus auf den offiziellen Kanälen. Sie sind im Rione Sanità, gut zu verbinden mit den Katakomben und den Kirchen des Viertels.

Häufige Fragen

Was sind die Ipogei dei Cristallini?

Griechische Hypogäengräber aus hellenistischer Zeit (Ende 4.–3. Jahrhundert v. Chr.), in den Tuff der Sanità gehauen, mit außergewöhnlich erhaltenen gemalten und geschnitzten Verzierungen.

Wie besichtigt man die Ipogei dei Cristallini?

Auf Reservierung und mit kontingentiertem Einlass, da es sich um eine Stätte in Privatbesitz handelt: Es lohnt sich, im Voraus zu buchen.

Wann wurden sie wiederentdeckt?

1889, von Baron Giovanni di Donato, bei Grabungen im Garten seines Palastes.

Weitere Juwelen in Sanità

Weitere Juwelen: Geschichte & Archäologie