Vesuvio — Gran Cono
Ercolano
BerühmtVulkane

Die Geschichte
Das letzte Stück geht zu Fuß über das Geröll hinauf zum Kraterrand, wo sich der warme Atem der Erde mit dem Blick auf den ganzen Golf von Neapel mischt.
Zugang
€ 10, Online-Buchung PFLICHT (vesuviopark.vivaticket.it)
Die Geschichte
Der Vesuv ist der Vulkan, der den Golf von Neapel beherrscht und der 79 n. Chr. Pompeji und Herculaneum verschüttete. Tatsächlich ist er ein Doppelvulkan: Der heutige Gran Cono (Große Kegel) ist im Inneren der Caldera des älteren Monte Somma gewachsen. Heute ist er ruhend — der letzte Ausbruch geht auf 1944 zurück — bleibt aber wegen der ihn umgebenden Bevölkerungsdichte einer der am strengsten überwachten Vulkane der Welt.
Sehenswertes
Das Ziel ist der Gran Cono: Ein Pfad führt bis zum Kraterrand, von dem aus sich der rauchende Schlund öffnet und ein weites Panorama über den Golf, von Capri bis zur Halbinsel von Sorrent, auftut. Ringsum schützt der Vesuv-Nationalpark eine einzigartige Umgebung, zwischen Ginster und Weinbergen an den Hängen.
Tipps
Der Zugang zum Krater ist geregelt: Prüfen Sie auf der offiziellen Website des Parks Öffnungszeiten, Ticket und Bedingungen (bei schlechtem Wetter oder starkem Wind kann der Pfad schließen). Sie brauchen Trekkingschuhe und etwas Wärmeres in der Höhe, auch im Sommer. Man fährt mit dem Auto oder mit Shuttlebussen bis zum Parkplatz, dann geht es zu Fuß weiter.
Häufige Fragen
Kann man auf den Krater des Vesuvs steigen?
Ja, ein geregelter Pfad führt bis zum Rand des Gran Cono; der Zugang ist kostenpflichtig und kann bei schlechtem Wetter ausgesetzt werden. Prüfen Sie Öffnungszeiten und Bedingungen auf der Website des Vesuv-Nationalparks.
Wann war der letzte Ausbruch des Vesuvs?
1944. Der Vulkan gilt heute als ruhend, wird aber ständig überwacht.
Was ist der Monte Somma?
Der ältere Vulkan, in dessen Caldera der heutige Gran Cono gewachsen ist: Zusammen bilden sie den Komplex Somma-Vesuv.
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Weitere Juwelen in Ercolano
Geschichte & ArchäologieScavi di Ercolano
Ercolano
Eine von Vulkanschlamm versteinerte römische Stadt, mit Holzbalken, Betten und Türen noch an ihrem Platz: hier ist die Zeit unversehrter stehengeblieben.
◆ MuseenMuseo dell'Osservatorio Vesuviano
Ercolano
Das älteste vulkanologische Observatorium der Welt, 1841 von den Bourbonen gewollt, mit historischen Instrumenten und Mineraliensammlungen, mit Blick auf die Hänge des Vesuv.
- ◆ Geschichte & Archäologie
Miglio d'Oro e Ville Vesuviane (Villa Campolieto)
Ercolano
Die Landsitze des neapolitanischen Adels aus dem 18. Jahrhundert entlang des Miglio d'Oro, mit Villa Campolieto und ihrem elliptischen Portikus zum Meer, zwischen Stuck und Gärten.
- Wandern
Salita al Gran Cono del Vesuvio (da Quota 1000)
Ercolano (NA)
Von der Quota 1000 steigt der Pfad die Asche hinauf bis zum Rand des Gran Cono, wo sich der rauchende Krater auftut und darunter der ganze Golf von Neapel ausbreitet.
- Museen
MAV — Museo Archeologico Virtuale di Ercolano
Ercolano (NA)
Mit digitalen und multimedialen Rekonstruktionen lässt es Herculaneum, Pompeji und die vesuvianischen Städte wieder aufleben, wie sie vor dem Ausbruch von 79 waren.
Weitere Juwelen: Vulkane
VulkaneMonte Epomeo
Ischia
Das Dach der Insel auf fast achthundert Metern: Vom Gipfel aus grünem Tufo, mit der in den Fels gehauenen Einsiedelei, umfasst der Blick ganz Ischia und den Golf bis Capri.
Vulkane
Cratere degli Astroni
Napoli (NA)
Ein erloschener Krater, umschlossen von bewaldeten Wänden, mit kleinen Seen und stillen Pfaden: einst bourbonisches Jagdrevier, heute eine Oase, in der der Specht die Zeit taktet.
◆ VulkaneMonte Nuovo
Pozzuoli (NA)
In einer einzigen Nacht aus einem Ausbruch des sechzehnten Jahrhunderts entstanden, birgt der jüngste Berg der Campi Flegrei in seinem Krater eine grüne Stille mit Blick auf den Golf von Pozzuoli.
- ◆ Vulkane
Vulcano di Roccamonfina
Roccamonfina (CE)
Ein erloschener Vulkan, gekleidet in Kastanienwälder, wo der Krater zur Hochebene geworden ist und jeder Pfad nach dunkler Erde und alten Wäldern duftet.
- ◆ Vulkane
Monte Rotaro (cratere e fumarole)
Ischia (NA)
Ein Krater von 350 Metern Durchmesser und 127 Metern Tiefe, heute von Steineichen und Myrte bedeckt. Aus dem Boden steigen noch immer Dampfwolken auf, und zwischen den fumarole wächst eine Pflanze, die in Europa fast nirgendwo sonst gedeiht.
- ◆ Vulkane
Cratere del Fondo d'Oglio
Ischia (NA)
Eine vollkommen kreisrunde Mulde, versteckt im Wald: darin bauen sie noch immer Reben an, auf dem Grund eines Vulkans. Wer hinabsteigt, weiß nicht, wo er ist, bis er den Kopf hebt.